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Just Ferries?
Just Ferries! ist eine private Hobby-Seite, die aus Spaß an Schifffahrt, Reisen, Video- und Fotografie entsteht.
Seit etwa Anfang der 1980er Jahre interessiere ich mich für Schiffe, speziell Fährschiffe. Das ist, zugegeben, ein ziemlich "seltsames" Hobby, doch man gewöhnt sich an alle Verrücktheiten, so auch daran. Was einst mit Urlaubsfahrten in der Kindheit über Puttgarden nach Dänemark begann, hat sich im Laufe der letzten drei Jahrzehnte zu einem netten Zeitvertreib entwickelt, sprich Bilder von Fähren zu machen. Im Bereich der zahlreichen Eisenbahnfreunde spricht man von "Train Spottern" und auch bei den Flugzeug-Enthuisasten gibt es genügend "Bilder-Sammler". Ich bin also, wenn man so will, ein "Ship Spotter" und erfreue mich daran, wenn die großen und kleinen Schiffe vorbeiziehen.
Seit 1989 filme ich auch auf Video und so kamen auch noch bewegte Bilder hinzu. Meine erste Kamera war der VHS-Vollformater Panasonic M7, gekauft vom Konfirmationsgeld. Später stieg ich auf Video 8 um, dann HI 8, später Digital (DV mini und Digital 8). Seit 2006 schließlich filme ich nur noch im hochauflösenden HDV. Warum? Nun, wer es jemals gesehen und genossen hat, beispielsweise auf einem großen Plasma-HD-Full-Gerät mit 127 cm Bilddiagonale oder mehr, weiß warum. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, vor allem, wenn man an die aus heutiger Sicht bescheidenen Anfangszeiten der bewegten Videobilder zurückdenkt.
Die Schwerpunkte meines Interesses liegen auf Eisenbahnfähren, insbesondere den Schiffen der Deutschen Bundesbahn, den Dänischen Staatsbahnen (DSB) und damit natürlich der Vogelfluglinie Puttgarden-Rødby. Doch auch alle anderen Fähren finden mein Interesse, wobei der geografische Schwerpunkt auf Nord- und Ostsee sowie Mittelmeer liegt.
Auf dieser Website zeige ich Videos und Fotografien von meinen Reisen zu europäischen Fährhäfen. Der Besucher findet Videoclips über Fähren, die nach bestimmten Themengebieten wie Schiffsname, Reederei oder Hafen geordnet sind. Das Videoarchiv wird unregelmäßig mit neuen Filmen erweitert.
Außerdem gibt es ein Fotoarchiv, chronologisch geordnet nach Aufnahmezeitpunkt.
Ich wünsche allen Besuchern viel Spaß auf dieser Website!
Carsten Watsack
Da ich von meinen Besuchern, Kollegen oder Bekannten häufig gefragt werde, wie diese Videos entstehen (vor allem, mit welchen Formaten und Geräten) habe ich mal ein paar Daten zusammengestellt. Grundsätzlich gilt: Beste Bildqualität im Hobby-Anwender-Bereich liefert HD. Beim Thema Ausgabe steht man vor der Qual der Wahl: LCD oder Plasma. Da Plasma vor allem Schwarztöne besser darstellt, als LCD, empfehle ich (zumindest bei Bilddiagonalen größer 100 cm) Plasma-TV-Geräte. Aber die Technik schreitet so schnell voran, dass das Gesagte gut und gern auch bald überholt sein kann - ich bin kein Spezialist in diesen Dingen. Mit einem Plasma-Gerät macht man zumindest nichts falsch. Und wer nicht weiß, ob er HD Ready oder HD Full nehmen soll: auf jeden Fall HD Full, denn HD Ready hat laut Fachliteratur weniger als die Hälfte der Auflösung von HD.
Videoausrüstung (aktuell): Kameras: Sony HDR-HC 7 (HDV Cassette) und seit Mai 2010 Sony HDR-CX550 (AVCHD) Stativ: Sachtler DV- oder FSB-Serie sowie ein Mini-Stativ von Hama Anzeigegerät: Samsung PS50C6500 127 cm (50 Zoll) Plasma-Fernseher Blue Ray Player: Sony BDP-S370 Multimedia-Player: Netgear EVA 9150
Videoschnitt und -bearbeitung (aktuell): Silentmaxx ITA-2767 MidiTower mit Intel Core i7-930 Quad Core 4 Blue Ray Brenner LG BH10LS MS Windows 7 Home Premium Pinnacle Studio 14 Ultimate HD
Fotoausrüstung (aktuell): Panasonic Lumix DMCFZ 50
Ein paar Worte zum Thema Video-Ausrüstung: Ich habe recht lange nach den passenden Formaten, Kameras, geeigneter Software und verarbeitungstauglicher Hardware gesucht. Es gibt sicherlich noch viele andere Lösung, aber meine gefundene Variante läuft stabil, bietet für meine bescheidenen Anforderungen sehr gute Ergebnisse und führt immer wieder zu "Aha"-Erlebnissen, wenn man sie auf der Quasi-Kinoleinwand eines Plasma-TV-Gerätes betrachtet.
So mancher will gerne wissen, was nötig sei, um diese Videos so zu drehen, wie sie sind und möchte sich gerne selbst im nächsten Urlaub als "Ferry Spotter" versuchen: Ohne Frage eine HD-Kamera (auch wenn viele Videoclips auf dieser Website ins DV-Format "down-konvertiert" wurden, weil ich lange Zeit keine Möglichkeit hatte, das aufgenommene HD-Material zu verarbeiten). Wer sich also auf HD oder gar AVCHD einlässt, sollte gleich einen neuen Rechner kaufen, wenn das bisherige Gerät nur über einen Prozessorkern verügt. Ich nutze nunmehr das Format AVCHD und ein Gerät mit internem Speicher. Der Vorteil gegenüber einer HD-Cam mit Cassetten ist riesig: Schnelleres Überspielen auf den PC, keine Cassetten mehr, kein Laufwerk und somit keine Mechanik diesbezüglich.
Für AVCHD ist es erst recht zwingend, einen schnellen und leistungsstarken PC zu haben, sonst bringt das alles nichts. Also auf ausreichend Power beim PC achten.
Blue Ray ist ein Muss, denn nur damit kann man die Bildqualität wirklich voll auskosten (dass man auf entsprechende HDMI-Kabel mit guter Abschirmung achten sollte, versteht sich von selbst). Ein Multimedia-Player stellt zudem die Verbindung zwischen dem TV-Gerät und den PC-Inhalten her.
(Die ganze Geschichte ist hier aus der Sicht eines "ambitionierten" Ship Spotters geschildert. Diese Ausrüstung lässt sich natürlich auch im Heimkinobereich bestens anwenden und bietet beispielsweise ein vorher nie dagewesenes, geradezu plastisches Star-Trek-Vergnügen, bei dem man sich das Kino buchstäblich ins Haus holt.)
Videoschnitt lässt sich über alle gängigen und modernen Softwarelösungen machen. Ich kann mich nur zu Pinnacle äußern, das ich seit der Version Studio 9 nutze. Es ist effektiv, bietet viele Möglichkeiten und läuft weitgehend stabil. Sicherlich gibt es in diesem Bereich aber weitaus bessere (und leider auch teurere) Lösungen.
Ein absolutes Muss sind Stative. HDV ist derart extrem hoch aufgelöst, dass natürlich auch alle Bildwackler sofort zu sehen sind. Ich ziehe schon seit Jahren mit einem Hama-Ministativ für 6 Euro los. Das ist sehr gut, sofern man die Kamera darauf nicht bewegen will. Für alle anderen Dinge, wie Schwenks, schwöre ich auf Sachtler-Stative mit verschiedenen Dämpfungsstufen. Alles andere kann man vergessen, vor allem diese 30-Euro-Stative aus den Multimediamärkten Jupiter & Co. Und da kommen wir dann auch schon zum großen Nachteil der Sachtler-Stative: Sie sind teuer und liegen weit im vierstelligen Bereich. Die Dinger sind teurer als zwei oder drei Kameras zusammen. Und sie sind schwer. Ich nutze deshalb die Alternative des Ausleihens und habe mit dem Hamburger Unternehmen Centric einen zuverlässigen Verleiher gefunden.
Es sei nochmals ganz klar gesagt: Gute Kameraschwenks sind ohne ein Profi-Stativ nicht möglich! Aber Profi-Stativ gerade in Häfen am Mittelmeer bedeutet sofort Security-Dienst oder Polizei. Nach meinen Erfahrungen damit ziehe ich deshalb meist das kleine Hama-Stativ vor und verzichte auf bewegte Kamerafahrten. Es ist ja immer noch "nur" ein Hobby und man kann nicht alles haben.
Zum Thema Kamera: Eine Kaufempfehlung will ich eigentlich nicht geben, aber trotzdem fand ich in der Sony HDR-CX550 ein Hammergerät! Warum? Wer auf Schiffen filmt oder an der Küste, hat es immer mit Wind und Vibrationen zu tun. Oftmals muss man deshalb aus der freien Hand filmen und kann deshalb leider kein Stativ benutzen. Diese Sony bietet einen völlig neuen 3D-Bildstabilisator, den ich bereits ausgiebig getestet habe (auch auf Stativen auf vibrationsstarken Schiffen). Und das Ergebnis war super! Auch Kamerafahrten (für die George Lucas in "Star Wars - Die Rückkehr der Jedi" in den 1980ern noch ein eigenes millionenschweres Kamera-Balance-System entwickeln musste) sind mit dem Gerät aus dem freien Gang in nahezu großer Perfektion möglich, abgesehen von anderen Dingen wie GPS-Empfänger, der einem die Aufnahmen gleich geografisch auf einer Karte im Gerät und später auf dem PC zuordnet. Die Software dafür liegt der Kamera bei.
Übrigens, noch was zum Thema Sony-Kameras: Meine HDR-HC 7 fiel mir 2008 in Portovesme auf Sardinien vom Autodach auf den knallharten Asphalt - und hatte nur einen kleinen Kratzer! Also, irgendwie taugen die Dinger schon was... Ich war an jenem Tage nach der Erkenntnis, doch keine neue Kamera kaufen zu müssen, sicher einer der glücklichsten Menschen auf Sardinien (zumal meine damalige Tour gerade erst am Anfang stand und dieses Malheur zwangsweise zum Abbruch geführt hätte).
Und was kommt nach HDV? Ganz klar: 3D. In wenigen Jahren schon schreibe ich auf dieser Seite ganz sicher davon, wie die aufgenommenen Inhalte plötzlich 3-dimensional werden. Die Anfänge sind gemacht, ab Sommer 2010 gibt es die ersten erschwinglichen Softwarelösungen, mit denen man sein bisher analoges oder digitales Material in 3D umwandeln lassen können soll. Ich bin gespannt darauf.
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