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Erinnerungen an die PETER PAN
Travemünde 1987. Sommerurlaub. Nach 1976 und 1979 (die 1974er PETER PAN sah in den kleinen Kinderaugen irrsinnig groß aus) steht endlich mal wieder ein längerer Aufenthalt an der Travemündung auf dem Programm. Fähren wie SVEA LINK oder TRAVEMÜNDE LINK aber natürlich auch die FINNJET - um nur einige wenige zu nennen - sind zu dieser Zeit regelmäßige Besucher. Seit gut einem Jahr gibt es auch eine neue PETER PAN. Sie ist in diesen Tagen des Jahres 1987 neben der FINNJET und natürlich ihrem gerade dazugekommenen
Schwesterschiff NILS HOLGERSSON die imposanteste Fähre, die Travemünde anläuft. Der Wunsch, dort mal mitzufahren, ist groß, doch aus zeitlichen und nicht zuletzt auch finanziellen Gründen reicht es "nur" für die BALTIC STAR und eine Fahrt mit einem der Kufra-Schiffe von Travemünde nach Lübeck.
Der Wunsch, mal auf der PETER PAN mitzufahren, erfüllt sich fünf Jahre später dann doch, aber ganz anders, als ich im Jahre 1987 auch nur ansatzweise gedacht hätte...
Nämlich nicht als Passagier, sondern als Besatzungsmitglied.
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Anfang August 1987: Die gerade mal ein Jahr alte PETER PAN (das dritte Schiff mit diesem Namen) auslaufend Travemünde, kurz nach dem Passieren der Nordermole. Mit dem "Schiffe fotografieren" klappte es noch nicht so ganz...
"Dort mal mitfahren, das wäre toll!" dachte ich damals.
(08.1987)
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Acht Jahre früher, im Sommer 1979, auf dem Priwall in Travemünde. Namensvorgängerin PETER PAN (Baujahr 1974, das zweite Schiff mit diesem Namen) zieht Richtung See vorbei und es gibt wirklich nichts Störenderes, als sich jetzt umschauen zu müssen, damit dieses Bild entstehen kann.
Sie sieht so "groß" aus...!
Diese PETER PAN kam 1992/ 1993 noch einmal als FEDRA nach Travemünde zurück und ersetzte die 1987er NILS HOLGERSSON für ein paar Monate.
(1979)
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Die PETER PAN war das dritte Schiff dieses Namens, das für die Hamburger Reederei TT-Line zwischen Travemünde und Trelleborg in Dienst kam. Dieser Liniendienst wurde am 28. März 1962 eröffnet. Die Reederei wählte für die Namen ihrer Schiffe immer wieder Figuren aus der Märchenliteratur, wie z. B. Peter Pan und Nils Holgersson.
Die Geschichte dieser PETER PAN begann im November 1984, nachdem TT-Line ihre Spezifikationen für einen Neubau erstellt hatte und 20 Werften im In- und Ausland zur Abgabe einer Offerte aufgefordert hatte. Grund für ein neues Schiff war zum einen, dass die Vorgängerinnen PETER PAN (II) und NILS HOLGERSSON (III) aus den Jahren 1974 und 1975 bereits etwas in die Jahre gekommen waren und man auf der Linie an die Kapazitätsgrenzen stieß. Den Bauauftrag erhielt die Seebeckwerft in Bremerhaven, wo am 9. Juli 1985 die
Kiellegung
der Baunummer 1058 stattfand. Die Marketingfachleute ließen sich für diese neue Generation von Fährschiffen - TT-Line's Partner AB Swedcarrier gab ebenfalls ein Schiff in Auftrag, welches später als NILS HOLGERSSON zwischen Travemünde und Trelleborg in Dienst gestellt wurde - eine neue Werbebezeichnung einfallen, nämlich "Jumbo-Fähre". Unterstrichen wurde dieses bei der Kiellegung der PETER PAN, als ein Elefant den sogenannten Glückspfennig auf den Helgen unter die erste Platte legte.
Am 30. November 1985 lief die neue Fähre vom Stapel, am 30. Mai 1986 wurde sie übergeben. Die PETER PAN war zum damaligen Zeitpunkt das größte Passagierschiff mit Heimathafen Hamburg. Seine Zahlen waren recht beeindruckend: 1600 Passagiere fanden Platz. Insgesamt verfügte das Schiff über 489 Kabinen und 1322 Bettenplätze. Vier Restaurants mit zusammen 1000 Sitzplätzen, ein Supermarkt, ein großzügiges Konferenzzentrum sowie Fitnesscenter und Swimmingpool boten den Passagieren einen Komfort, der später nie
wieder erreicht wurde. 12600 Quadratmeter Teppichböden waren in den öffentlichen Bereichen verlegt. Durch das gesamte Schiff zogen sich über 200 Kilometer Kabel. Eine große Abwäsche im Küchenbereich konnte 5000 Teller bzw. 15000 Gläser in der Stunde abwaschen.
Wie alle Schiffe von TT-Line wies auch die PETER PAN eine Besonderheit auf, nämlich aufgemalte Fenster, um das Gesamtbild etwas zu verschönern.
Im Laufe der Betriebszeit der PETER PAN gab es Überlegungen, sie zu verlängern, um die Kapazität zu vergrößern. Doch dazu kam es nie. Insgesamt lief das Schiff weitgehend zuverlässig, es gab allerdings einige größere Probleme mit den MaK-Hauptmotoren.
Im September 1993 bereits verließ das Schiff die Reederei und wurde nach Tasmanien verkauft. Der Verkaufswert lag weit über dem Baupreis. Bereits einige Monate vorher war die Schwster NILS HOLGERSSON an Brittany Ferries verkauft worden. Ersetzt wurde sie für einige Monate durch einen der Vorgänger, die ehemalige PETER PAN aus dem Jahre 1974, die nun als FEDRA unterwegs war.
Die PETER PAN wurde in SPIRIT OF TASMANIA umgetauft und lief fortan im Liniendienst Devonport-Melbourne. 2002 wurde sie dann in Sydney aufgelegt und zum Verkauf angeboten. Die norwegische Fjord Line übernahm das Schiff und überführte es als SPIR über Colombo und Suez nach Frederikshavn in Dänemark, wo es den Namen FJORD NORWAY erhielt. Zunächst war die ehemalige PETER PAN im Dienst zwischen Bergen-Haugesund-Egersund-Hanstaholm tätig, später nach England
zwischen Bergen, Stavanger und Newcastle. Doch eine allzu lange Einsatzzeit hatte sie bei der Fjord Line nicht. 2006 übernahm die dänische DFDS das Schiff und gab ihm den neuen Namen PRINCESS OF NORWAY. Für wenige Monate lief die Fähre weiterhin auf der England-Norwegen-Route, ehe sie im Mai 2007 - genau 21 Jahre nach ihrer Indienststellung als PETER PAN - auf die DFDS-Linie Ijmuiden-Newcastle wechselte.
Technische Daten:
| Bauwerft |
Seebeckwerft AG, Bremerhaven |
| Länge ü. a. |
161,52 m |
| Breite Wagendeck |
27,60 m |
| Tiefgang |
6,20 m |
| Vermessung |
31.356 BRZ |
| Geschwindigkeit |
21,5 kn |
| Passagiere |
1.800 |
| PKW-Kapazität |
550 |
| Lademeter |
1.410 m |
| Antrieb |
4 MaK Dieselmotoren Typ 8M552 mit ins. 19.600 kW |
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Die PETER PAN am späten Nachmittag einlaufend Travemünde. Zwei Stunden später gehörte ich zur Besatzung des Schiffes.
(21.06.1992)
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Abendliche Liegezeit in Travemünde. Blick vom Sonnendeck achtern nach vorne.
(06.1992)
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Blick vom B-Deck auf die Brücke.
(06.1992)
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Der Schornstein mit dem "Schwalbenschwanz" war sehr markant und ein "TT-Wahrzeichen" in den 1980er-Jahren.
(06.1992)
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Maschinenraum, Mittelgang zwischen den Hilfsdieselmotoren.
(06.1992)
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Maschinenraum, Abwasserleitungen der Steuerbord-Fäkalienanlage. Oft kam es vor, dass Passagiere Dinge wie Handtücher in die Toilette warfen. Dann war das Vakuumsystem verstopft und ein Ingenieur mit seinem Maschinenassi musste sich durch die Anlage "quälen" und wieder freibekommen.
(06.1992)
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Die Brücke, ausgelegt als "Cockpit". Von hier hatte man eine gute Rundum-Sicht.
(06.1992)
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Brücke mit Steuerstand. Blick in die Backbordnock während der Liegezeit in Travemünde.
(06.1992)
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Travemünde-Fähren der frühen 1990er-Jahre: BORE GOTHICA beim Passieren der PETER PAN...
(06.1992)
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... die aus Lübeck kommende OIHONNA...
(06.1992)
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und Nordö's LÜBECK LINK beim Anlegen am Skandinavienkai.
(06.1992)
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Im Sommerfahrplan fuhr die PETER PAN morgens und abends ab Travemünde. Hier der Skandinavienkai an einem Morgen im Juni. Gleich hinter uns, an Anleger 6, hatte die Frachtfähre (TT-Line nannte das damals "Combi-Carrier") ROBIN HOOD festgemacht. Sie wurde später Nachfolger der PETER PAN,
zur Passagierfähre umgebaut und erhielt den Namen NILS HOLGERSSON.
(06.1992)
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Ein Bus fährt in den "Bauch" der PETER PAN.
(06.1992)
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Dieser Blick ist längst Geschichte. Der Skandinavienkai, wie er jahrzehntelang vor dem großen Umbau aussah. Es hatte großen Charme, von Lübeck kommend über die Landstraße (ganz links, an der Baumreihe) nach Travemünde zu fahren, die direkt am Skandinaviekai und damit in unmittelbarer Entfernung
zu den großen Fährschiffen entlangführte. Diese "Attraktion" hat Travemünde heutzutage leider eingebüßt.
Vor der PETER PAN lag die FRANS SUELL von Euroway...
(06.1992)
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... die damals gerade erst einen Monat lang im Dienst war. Sie fuhr von Lübeck über Travemünde nach Malmö und machte der TT-Line das Leben schwer. Es war die Zeit, als die Fährreedereien im Südschwedenverkehr noch hauptsächlich auf Passagierfähren setzten. Wenige Jahre später änderte sich das
und man setzte auf kombinierte Fracht-/ Passagierkonzepte.
So wurde die hochqualitative FRANS SUELL - aber auch die PETER PAN samt Schwesterschiff - recht schnell zu einem Anachronismus.
(06.1992)
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Etwa gleichzeitig legten die PETER PAN und die FRANS SUELL vom Skandinavienkai Richtung See ab.
(06.1992)
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Auf der Fahrt traveabwärts zur Ostsee ging es vorbei am Gelände der ehemaligen Schlichting-Werft, wo gerade die Seniorenresidenz Rosenhof gebaut wurde.
(06.1992)
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Die FRANS SUELL folgte uns in Sichtweite.
(06.1992)
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Kennt jeder Travemünde-Besucher: Museumsschiff PASSAT. Damals mit der "Nase" noch Richtung Lübeck liegend.
(06.1992)
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Blick auf den Priwall-Strand.
(06.1992)
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Auf See mit Kurs Trelleborg. Blick vom Peildeck nach achtern.
(06.1992)
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Das Vorschiff der PETER PAN...
(06.1992)
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... und die Brücke. Dieser Bereich war Passagieren nicht zugänglich.
(06.1992)
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Blick aus einer der Klimazentralen nach vorne.
(06.1992)
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Achtern, hintere Aufbaudecks.
(06.1992)
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Das Kielwasser der PETER PAN, fast wie eine Meeresautobahn.
Seinerzeit vermarktete TT-Line die Strecke Travemünde-Trelleorg als "schönstes Stück Autobahn" über die Ostsee.
(06.1992)
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Rettungsring
(06.1992)
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Blick vom Poopdeck aus nach vorne.
(06.1992)
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Vor Trelleborg trafen sich mittags die Wege der Fähren aus Sassnitz, hier die 1989 in Dienst gestellte SASSNITZ der Deutschen Reichsbahn.
(06.1992)
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Kurz vor der Einfahrt in den Hafen Trelleborg: der Eisturm.
(06.1992)
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Mole von Trelleborg. Auch diese Ansicht ist heute bereits Geschichte.
(06.1992)
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Die Eisenbahnanleger der Fähren nach Sassnitz (und später nach Rostock).
(06.1992)
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Der Bahnhof von Trelleborg mit dem alten Eisenbahnanleger von 1908, von de aus die Fähren nach Sasnitz fuhren.
(06.1992)
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Combi-Carrier ROBIN HOOD am heutigen Anleger 5.
(06.1992)
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An einem anderen Tag: Die ROSTOCK der Deutschen Reichsbahn (TS-Line).
(07.1992)
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Zum damaligen Zeitpunkt hatte die TT-Line zusammen mit der ehemaligen Staatsreederei der DDR, der DSR, einen Dienst von Rostock nach Trelleborg laufen, der unter dem namen TR-Line lief. Eingesetzt wurden die Fähren KAHLEBERG und MARCO POLO. Hier die KAHLEBERG auf ihren Weg nach Rostock
(07.1992)
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Einlaufend Travemünde, Blick auf die Nordermole.
(07.1992)
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Der alte Leuchturm von Travemünde.
(07.1992)
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Das höchste Leuchtfeuer Europas befindet sich auf dem Dach des Maritim-Hotels.
(07.1992)
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Es ist 115 Meter hoch und bis weit auf die Ostsee, z. B. Fehmarn, zu sehen.
(07.1992)
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Damals fuhren die Fähren noch als "tiefgangbehinderte" Fahrzeuge (drei rote Lichter übereinander) auf der Trave.
(07.1992)
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Und auch das ist längst Geschichte: Die BALTIC STAR am Ostpreußenkai, wie er einst mal aussah. Sie fuhr auf ihren Butterfahrten täglich von Travemünde nach Rødby. Das war eine Sache, die wirklich gut lief und durch politische (Fehl-) Entscheidungen zerstört wurde. Heute stellt sich die Frage: Hat der Einzelhandel, der in Form seines Verbandes immer laut gegen den die Einkaufsfahrten zur See gewettert hat, wirklich vom Wegfall der
Butterfahrten (und damit eines kompletten Schifffahrtsbereiches an der deutschen Küste) profitiert? Zweifel sind angebracht.
(07.1992)
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Ein Morgen im Juli 1992. Die nach Göteborg fahrende STENA FREIGHTER hat vor der NILS DACKE und der MALMÖ LINK festgemacht.
(07.1992)
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Nach dem Ablegen: Blick auf den "Skandi".
(07.1992)
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Ungefähr auf der Hälfte der Strecke nach Trelleorg kam uns jeden Tag das Schwesterschiff NILS HOLGERSSON entgegen.
Die NILS HOLGERSSON wies allerdings einige Unterschiede zur PETER PAN auf, sowohl äußerlich wie auch im Innenbereich.
(07.1992)
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Blick auf die Aufbauten der PETER PAN am Skandinavienkai
(07.1992)
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Heck des Schiffes mit den zwei geöffneten Klappen. Skandinavienkai, Anleger 5.
(07.1992)
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Überraschend kehrte die ehemalige PETER PAN (II) zurück nach Travemünde und ersetzte einen ihrer Nachfolger, nämlich die NILS HOLGERSSON. So kam es, dass die FEDRA (ex PETER PAN, 1974) und die damalige PETER PAN (1986) einige Monate zusammen auf der Linie liefen.
(04.1993)
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Hier am Skandinavienkai unter griechischer Flagge.
(04.1993)
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Ablegen zur Fahrt nach Trelleborg.
(04.1993)
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Rund 8 Monate, nachdem ihre Schwester NILS HOLGERSSON den Linie verlassen hatte, war nun auch die PETER PAN dran.
Ein Erinnerungsfoto kurz vor dem Abschied der PETER PAN.
(08.1993)
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Ganz sicher stellte die PETER PAN zusammen mit der NILS HOLGERSSON die Spitze des Passagierkomforts bei der TT-Line dar.
(08.1993)
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Im Laufe der folgenden Zeit rückte der Frachtbereich immer stärker in den Mittelpunkt. Das ist bis heute so geblieben.
(08.1993)
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Kurz vor dem Ende ihrer Einsatzzeit als PETER PAN Ende August 1993 traf bereits die umgebaute NILS DACKE aus Finnland ein, um zum Namensnachfolger PETER PAN (IV) zu werden.
Auf die sonst übliche Begrüßung eines neuen Schiffes mit drei langen Tyfon-Signalen verzichtete man auf der PETER PAN (III), als die PETER PAN (IV) erstmalig in Travemünde eintraf. Grund: Protest der Besatzung gegen die Flagge des Schiffes (Bahamas).
(08.1993)
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Seltenes Bild von zwei PETER PAN´s am Skandinavienkai.
(08.1993)
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Die tasmanische Flagge als Gösch. Letzte Abfahrt Travemünde.
(09.1993)
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Good bye, PETER PAN!
Das Schiff verließ mit drei langen Tyfon-Signalen letztmalig Travemünde. Es versegelte direkt nach Bremerhaven in die Lloydwerft, um für den Einsatz im fernen Tasmanien fit gemacht zu werden.
(09.1993)
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PETER PAN Memorabilia
Einige meiner Erinnerungsstücke aus Zeiten der PETER PAN.
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Der TT-Line-Hauptprospekt aus dem Jahre 1987. Das Bild zeigt die PETER PAN einlaufend Travemünde auf ihrer Jungfernfahrt im Mai 1986.
(1987)
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Das waren noch Preise, könnte man angesichts dieses Kurzreiseangebotes sagen: Für 44,- DM ging es im Sommer 1987 nach Trelleborg und zurück, inklusive Captains Buffet
Mein Taschengeld aber reichte "nur" für die BALTIC STAR...
(1987)
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Die TT-Jumbos wurden von den Marketingstrategen als das "schönste Stück Autobahn über die Ostsee" bezeichnet.
Hier die Anzeige aus einer Auto-Zeitung.
(1989)
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So sahen die TT-Prospekte über viele Jahre hinweg aus.
(1992)
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Der Blick in das Innere des 1992er-Prospektes.
(1992)
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