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Am Abend des 22. Juni ging es zurück nach Korsika. Nach dem Check-In wurden sämtliche SNCM-Passagiere - egal, welche Destination auf Korsika sie gewählt hatten - in diese riesige Halle gelotst. Keine schlechte Idee für das sonnige und warme Marseille.
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Nach etwa 10 Minuten Wartezeit ging es weiter und der für die JEAN NICOLI bestimmte Autokorso setzte sich in Bewegung. Da das Schiff fast am anderen Ende des Hafens lag, lag vor allen Passagieren eine recht interessante Hafenrundfahrt.
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Hier die PAGLIA ORBA, bestimmt für Ajaccio auf Korsika.
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Auf "Rundfahrt" durch Marseilles Hafen.
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Nachdem die JEAN NICOLI erreicht war und die Fahrzeuge am Schiff nochmal ca. 20 Minuten warten mussten - dabei ließen sich zwei große, Löschflugzeuge beobachten, die im Gleitschwimmflug durchs Hafenbecken Wasser aufnahmen, um gleich wieder abzuheben - wurde schon bald an Bord eingecheckt. So ließ sich vom Schiff aus dieses Bild von der seit Tagen liegenden MONTE D'ORO machen.
(22.06.2009)
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Schornstein der JEAN NICOLI (ex PASIPHAE, ex PASIPHAE PALACE von Minoan Lines).
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Sonnendeck zwischen Schornstein und Toppmast.
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Auch die JEAN NICOLI verfügt über einen Außenpoolbereich.
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Trotz Sonnenscheins... Der Wind war stürmisch!
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Im achteren Bereich führt diese Rolltreppe vom Autodeck in die Passagierdecks.
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Toppmast mit den Radarantennen und Posi-Lichtern.
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Schön: Das Schiff verfügt über zahlreiche und weitläufige Außenflächen.
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Bei Windstärken geschätzt von 7 bis 8 direkt von der Seite legte die JEAN NICOLI ab. Ohne Schlepper.
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Der Wind sorgte dafür, dass das Schiff zusätzlich abgedrückt wurde.
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Der Kapitän ließ nur das Heck abfallen, während er das Vorschiff mit Hilfe der Bugstrahler im Wind hielt.
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Um diese Ecke musste das Schiff herum, um in das Fahrwasser einzudrehen.
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Blick von der Brücke auf die nördliche Hafenausfahrt von Marseille.
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Nun kam der stürmische Wind von vorne und an Deck wurde es etwas "erträglicher".
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Vorbei ging es am Con/Ro-Schiff JOLLY BIANCO...
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... und der an einem Seitenkai liegenden SNCM-Fähre ILE DE BEAUTE.
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Die ILE DE BEAUTE stand wie alle anderen Fähre sehr gut in Farbe - aber hatte keine Beschäftigung.
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Nachdem die Hafenausfahrt passiert war, drehte die JEAN NICOLI nach Süden. In der Leeseite kam das Lotsenboot längsseits...
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... um den Lotsen abzuholen.
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Nachdem die Übergabe vollzogen war...
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... fuhr das Lotsenboot zurück zum Hafen.
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Auf der anderen Schiffsseite - der Luvseite (stürmisch!) - konnte man währenddessen die von ihrer Probefahrt zurückkehrende CORSE beobachten (siehe auch hier Fotos vom Auslaufen drei Stunden vorher).
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Durch den Wind hervorgerufene Krängung des Schiffes nach Backbord.
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Blick nach achtern.
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Nocheinmal die Windkrängung von Deck aus...
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... und von der Brücke.
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Die SNCM-Reedereiflagge.
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Die See mit Schaumstreifen auf dem Wasser.
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Vor Marseille kam uns die CARTHAGE aus Tunis entgegen.
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Sie traf in Marseille mit einigen Stunden Verspätung ein.
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Fahrt in den Abend... Das Schiff lag wie ein Brett in der See.
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Der Innenbereich der JEAN NICOLI. Die großen Panoramafenster dieser Fähren sind eigentlich eine tolle Sache, nur leider durch das salzige Seewasser in ihrer Durchsicht getrübt.
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Die leere Bar mit kleiner Tanzfläche.
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Treppenhaus.
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Leider war der Service an Bord auf ein Buffetrestaurant und eine Bar beschränkt. Die meisten Einrichtungen der JEAN NICOLI waren nicht in Betrieb und standen - wie dieser Shop links im Bild - leer.
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In den Kabinen erinnerte dieses Schild an vergangene Zeiten des Schiffes. Immerhin: Während man sich in ganz Frankreich (und im Besonderen in Südfrankreich) beharrlich weigert, Englisch zu sprechen und dieses Prinzip auch auf den SNCM-Fähren konsequent anwendet ("Do you speak English?" - "Non" - "Only a little bit?" - "NON!!!") war dieses Schild aus Minoan-Tagen sogar in Englisch UND Deutsch!
(22.06.2009)
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Am nächsten Morgen vor der korsischen Küste. Der erste Blick aus dem Kabinenfenster zeigte Regen.
(23.06.2009)
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Doch es lockerte bereits auf.
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Schon war der Lotse von Porto Vecchio da.
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Und ein Schlepper wartete auch schon. Doch nicht wegen des Windes - der war in der Nacht fast völlig eingeschlafen -...
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... sondern um die recht große JEAN NICOLI über eine recht lange Strecke rückwärts zum Anleger zu bringen.
(23.06.2009)
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Aufgrund ihrer 200 Meter Länge musste die Fähre nämlich einige hundert Meter vom Anleger entfernt drehen und durch das schmale Fahrwasser rückwärts bis zur Zielposition laufen.
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Der Schlepper half auch beim Drehen.
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Die Hälfte des Drehs war geschafft.
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Fast schon lag das Schiff auf Einlaufkurs in das Fahrwasser.
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Dann ging es also rückwärts mit Schlepperhilfe weiter.
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Man beachte das kleine Fischerboot, das seelenruhig vors Heck der Fähre fuhr und sich böse Worte des Lotsen von der Brückennock herunter einhandelte.
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Das Anlegemanöver am Kai fuhr die JEAN NICOLI...
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... ohne Assistenz des Schleppers.
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Nachdem das Schiff fest vertäut war, ging auch recht bald schon die Entladung los. Für das morgendliche Porto Vecchio bedeute die Ankunft einer Fähre stets Verkehrschaos, weshalb an der erste Straßenkreuzung nach dem Fährterminal Polizisten den Verkehrs vregeln. Zumindest solange die Fähren entladen werden.
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Ein letzter Blick auf die JEAN NICOLI in Porto Vecchio. Danach ging es weiter nach Bonifacio.
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