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Publikationen & Filme
Als selbstverlegender Autor veröffentlichte ich zwischen 2000 und 2008 zwei Bücher über die Fährschifffahrt sowie einen Dokumentarfilm. Meine Begeisterung liegt zwar im maritimen Bereich, doch ist im Laufe der folgenden Zeit das Thema Eisenbahn der Stahlindustrie meiner Heimatregion Peine, Ilsede und Salzgitter für die "fährenlose" Zeit mal so zwischendurch ebenfalls interessant geworden. Hier erfolgten drei Buchveröffentlichungen.
Zielsetzung meiner Bücher war stets das Bewahren von Wissen und Geschichte.
Auf dieser Seite können Sie sich über meine Veröffentlichungen aus beiden Verkehrsbereichen informieren. Restbestände sind teilweise noch vorhanden. Neuauflagen sind derzeit nicht geplant.
Fährschifffahrt
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- Veröffentlichung: Dezember 2008
- 60 Minuten Laufzeit, Format: 16:9
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Fähren in Piraeus (Dokumentarfilm)
Ganz gleich, ob man Piraeus aus der Sicht eines durchreisenden Fährpassagiers oder eines Besuchers mit dem Ziel Fähren erlebt, diese fast 180.000 Einwohner zählende Hafenstadt gleich „neben" Athen hat ihren ganz eigenen Charme, der dem Schifffahrtsfreund in Form vieler altbekannter und neuer Fährschiffe begegnet. Zu sehen gibt es hier immer etwas und das Warten an der Kaikante auf „einlaufende“
Überraschungen lohnt sich. Und sei es nur, sich das pulsierende, chaotisch wirkende Treiben anzuschauen, das hier von morgens bis abends die Menschen in seinen Bann zieht. Unzählige Fußgänger, meist bepackt mit Koffern oder Rücksäcken, bahnen sich hier inmitten von Bussen, Trucks und Autos ihren Weg. Ein friedliches, aber „abgaserfülltes“ Miteinander mit entsprechender Lärmkulisse.
Sprecher ist Stephan Kaiser, dessen Stimme häufig in TV und Radio zu hören ist (RTL SHOP, Radio NRW, NDR 1 Radio MV, Deutsche Welle, Citibank-Stimme). Stephan ist ein Fähren-Begeisterter und kam über die ehemaligen Fähren im niederländischen Dienst Vlissingen-Breskens (PSD, Provinciale Stoomboot Diensten) mit dem Thema in Berührung.
Folgende Fähren sind u. a. zu sehen: MARINA, HIGHSPEED 3, HIGHSPEED 4, HIGHSPEED 5, NEFELI, PHIVOS, BLUE STAR NAXOS, BLUE STAR ITHAKI, BLUE STAR PAROS, DIMITROULA, APOLLON HELLAS, ARTEMIS, POSIDON HELLAS, MYTILENE, KNOSSOS PALACE, FESTOS PALACE, EL VENIZELOS, PREVELIS, MIRTIDIOTISSA, IERAPETRA L, KRITI II, LISSOS, AEOLOS KENTERIS I, AEOLOS KENTERIS II, SAMOTHRAKI, AGIOS NEKTARIOS AIGINAS, APOLLON,
DIAGORAS, THEOFILOS, SPEEDRUNNER I, SPEEDRUNNER II, ANTHI MARINA, NISSOS MYKONOS, EXPRESS PEGASUS
Dazu als Extras: Weitere Szenen aus Piraeus, die im Film nicht berücksichtigt werden konnten sowie der Kurzfilm "Moments · Calais-Dover".
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- Veröffentlichung: Juni 2001
- 120 Seiten, Softcover, zahlreiche s/w-Abbildungen, Format 148 cm x 210 cm
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Erinerungen an die THEODOR HEUSS
40 Jahre auf dem Weg nach Norden
Albert Schweitzer reiste mit ihr übers Meer, ebenso wie Königin Margrethe II. von Dänemark. Rund 27 Millionen Menschen flanierten über ihre Decks und nahmen dabei 4 Millionen Autos, 1,5 Millionen Güterwaggons und 700000 Lastwagen mit auf die Reise über die Ostsee.
Das Eisenbahnfährschiff THEODOR HEUSS schrieb Zeitgeschichte. 40 Jahre lang sorgte es auf den Linien Großenbrode-Gedser und Puttgarden-Rödby, der Vogelfluglinie, für Verbindungen in den Norden - und umgekehrt.
Carsten Watsack erinnert an die liebenswerte Fähre, ihre Entstehung, ihre Technik, ihren 40-jährigen Alltagseinsatz und ihr Ende auf einem indischen Strand, am anderen Ende der Welt.
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- Veröffentlichung: April 2000
- 386 Seiten, Softcover, Viele s/w-Abbildungen, Format 170 cm x 220 cm
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Puttgarden-Rødby
Die Geschichte der Vogelfluglinie
Puttgarden an der Nordküste Fehmarns: Im Halbstundentakt legen die Fährschiffe der Reederei Scandlines Richtung Rødby in Dänemark ab. An Bord befinden sich bis zu 280 Autos, 34 Lastwagen, eventuell ein kompletter Eisenbahnzug sowie 900 Passagiere. Ohne langwierige Pausen „jetten“ die Schiffe sieben Tage in der Woche, 365 Tage im Jahr hin und her. Gemeinsam sind sie unterwegs auf der sogenannten Vogelfluglinie, dem Weg, der den Zugvögeln abgeschaut ist und die kürzeste Verbindung zwischen Hamburg und Kopenhagen
darstellt.
Dieses Buch schildert die Geschichte dieses erfolgreichen europäi-schen Verkehrsweges, der 1963 verwirklicht wurde. Der Leser erfährt viel Wissenswertes über Planung, Errichtung und Betrieb der Route sowie detaillierte Lebensläufe aller eingesetzten Fährschiffe. Zusätzlich wird der Bau der festen Verbindung über den Øresund geschildert sowie die Bestrebungen einer möglichen Querung des Fehmarnbelts.
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Eisenbahn und Industriegeschichte Peine - Ilsede - Salzgitter
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- Veröffentlichung: Juli 2008
- 104 Seiten, Hardcover, zahlreiche s/w-Abbildungen, Format 240 cm x 195 cm
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"Ich fuhr den letzten Roheisenzug"
Als Lokomotivführer bei der Ilseder Hütte
Die Ilseder Hütte feierte im Jahre 2008 ihr 150-jähriges Jubiläum. Zwischen ihrer Gründung 1858, der Schließung des Hochofenwerkes Groß Ilsede im Jahre 1983 sowie dem endgültigen Ende der letzten Betriebsstätten im Jahre 1995 hat sie Generationen von Menschen der Region Peine geprägt.
Rückgrat der Ilseder Hütte war ein umfangreiches Eisenbahnwesen, das die Szenerie in den Werken und außerhalb bestimmte und die Dynamik erkennen ließ, mit der hier gearbeitet wurde. Da das Ilseder Hochofenwerk und das Peiner Stahlwerk niemals ruhten, ruhte auch niemals der Eisenbahnverkehr.
Lokomotivführer Hermann Fricke erlebte diese Zeit hautnah mit. Er begann in den 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Heizer auf den Dampfloks der Ilseder Hütte. Später war er als Lokführer auf den Dieselloks unterwegs. Er erlebte fast jede Lokomotive und jeden Zug, egal, ob es Erz- und Kohlezüge waren, Roheisen- oder Schlackenzüge oder Güterzüge. In den 1970er-Jahren überführte er für die Ilseder Hütte außerdem zahlreiche Lokomotiven nach Italien. Am Tage der Schließung des Ilseder Hochofenwerkes brachte
er unter Tränen den letzten Roheisenzug nach Peine.
Das Buch erzählt die spannende Geschichte eines Lokomotivführers und lässt die faszinierenden Roheisen- und Schlackenzüge der Ilseder Hütte in vielen Bildern nochmals auferstehen.
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Dazu schreibt die Braunschweiger Zeitung (Peiner Nachrichten) in ihrer Buchbesprechung am 25.07.2008:
"Enthalten sind eindrucksvolle alte Fotografien vom Hüttengelände, von der Roheisenproduktion und eben auch von den Transporten mit den noch dampfenden Lokomotiven."
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- Veröffentlichung: Februar 2006
- 212 Seiten, Hardcover, 310 farbige und s/w-Abbildungen, Format 210 cm x 297 cm
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Die Eisenbahnen der Ilseder Hütte
llsede, im südöstlichen Niedersachsen. Inmitten von Feldern, Weiden und grünen Wiesen ragen riesige Stahlbauten, Förderbänder, Kühltürme, Schornsteine und Hochöfen in den Himmel. Etwa alle drei Stunden ergießt sich hier aus einem der Hochöfen rund 1.200 Grad Celsius heißes Roheisen. Das glühende Eisen wird durch gekonnt angelegte Rinnen geleitet und fließt wie Wasser in darunter bereitgestellte Roheisenpfannenwagen eines Zuges, der das kostbare Gut zum Stahlwerk in die nahgelegene Stadt Peine bringt. Der dröhnende
Dieselmotor der dunkelblauen Lok sorgt für einen kurzen und prägnanten, schwarzen Abgasausstoß, ehe sich der Zug in Bewegung setzt. Dem Betrachter an den zahlreichen Bahnübergängen bietet sich ein gewohntes, wenn auch immer wieder atemberaubendes Bild, als die spürbar heißen Pfannen unter dem Donnern schwerer sechsachsiger Waggons ächzend hinter der Lokomotive ihren Weg durch die landwirtschaftlich geprägte Kulisse nehmen und man durch Undichtigkeiten der Pfannendeckel das glühende Eisen herausschimmern sieht.
Fast 125 Jahre lang prägte die Kulisse der eisenschaffenden Industrie den Südkreis Peine und war Arbeitsstätte für Tausende. Aufragende Hochöfen, Schornsteine und Kühltürme der 1858 gegründeten Ilseder Hütte sowie die Tagebaue und Fördertürme der dazugehörigen Erzbergwerke waren lange Zeit ein vertrauter Anblick. Heute, über 25 Jahre nach Stilllegung des Ilseder Hochofenwerkes, erinnern nur noch einige in den Industriepark „Ilseder Hütte“ integrierte Bauten an diese Epoche. Die Fördertürme der Erzgruben sind
längst verschwunden, nur noch etliche Seen in der Umgebung sind Zeugen stillgelegter Erztagebaue, Klärteiche und Sandgruben.
Dieser Nachfolgeband des Buches „Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter“ erzählt die Geschichte der Eisenbahnen der Ilseder Hütte und zeigt in größtenteils noch nie veröffentlichten Bildern einzigartige Szenen aus dem betrieblichen Alltag. Fahrzeugzeichnungen und ein kompletter Gleisplansatz machen die Publikation zu einem wertvollen Nachschlagewerk.
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Dazu schreibt die Peiner Allgemeine Zeitung in ihrer Buchbesprechung am 25.02.2006:
"Der Band ist Sach- und Geschichtsbuch zugleich. Er dokumentiert die regionale Geschichte von der Gründung des Ilseder Hüttenwerkes über ihren Aufschwung bis zum "Ende der Eisenzeit" in Ilsede. Zum anderen spiegelt das Buch die Faszination von der Technik der Stahlindustrie wider [...]"
"Das Buch ist ein Zeitfenster und verschafft Einblicke in die Geschichte der Eisenbahn und den betrieblichen Alltag."
"Wer sich für die Industriegeschichte Ilsedes interessiert, findet in dem Buch Informationen gespickt mit kleinen Zeitzeugenberichten und Fotomaterial. Für diejenigen, die bei der Ilseder Hütte noch in Arbeit und Brot standen, haben die Bilder Wiedererkennungswert."
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Die Fachzeitschrift SCHIENE schreibt in Ausgabe 3/2006:
"Fahrzeugzeichnungen, Gleispläne und Anekdoten bereichern das hochqualitativ verarbeitete Werk, das insbesondere den Freunden von Schwermetall, Güterverkehr und Werksbahnen und der damit verbundenen Atmosphäre sehr empfohlen werden kann."
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- Veröffentlichung: August 2003
- 264 Seiten, Hardcover, zahlreiche farbige und s/w-Abbildungen, Format 210 cm x 297 cm
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Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter
Die Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter GmbH (VPS) ist eines der erfahrensten Dienstleistungsunternehmen in der Verkehrsbranche. Das jährliche Beförderungsvolumen beträgt rund 36 Millionen Tonnen. Mit dieser Größenordnung gehört VPS zu den fünf bedeutendsten Eisenbahnverkehrsunternehmen in der Bundesrepublik Deutschland.
Dieses Buch skizziert erstmals die Geschichte der Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter, die sehr eng verbunden ist mit der Gründung von Erzbergbau- und Hüttenbetrieben in den Gebieten Peine/Ilsede und Salzgitter. Viele größtenteils noch nie veröffentlichte Fotos, Zeichnungen und Übersichtskarten bieten einen umfassenden Überblick von den Anfängen des Eisenbahnverkehrs der Ilseder Hütte bis zum modernen Dienstleistungsunternehmen für schienengebundene Gütertransporte, Güterumschlag in öffentlichen Binnenhäfen, kombinierten
Ladungsverkehr, Entwicklung und Vertrieb rationeller Eisenbahntechniken und Wartung und Instandhaltung von schienengebundenen Fahrzeugen.
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Dazu schreibt die Peiner Allgemeine Zeitung in ihrer Buchbesprechung am 18.09.2003:
"Der reich bebilderte Band liest sich zum einen wie ein Sachbuch, zum anderen aber wie eine Liebeserklärung [...]"
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Die Cellesche Zeitung schreibt am 06.12.2003:
"Jeder, der sich für Heimat- und Industriegeschichte im Peiner Raum interessiert und mehr über die Ilseder Hütte und das Peiner Stahlwerk erfahren will, findet in dem Band viele Daten, Fakten und historische Bilddokumente."
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Die Fachzeitschrift LOK Report schreibt in Ausgabe 2/2004:
"[...] ein wunderbares Werk über die VPS und die Stahlindustrie im Raum Peine/ Salzgitter [...]"
"Neben der ausführlich geschilderten Entwicklung von Bahn und Industrie sind es vor allem die z. T. großformatigen Aufnahmen, auch und gerade aus der Dampflokzeit, die begeistern können [...]"
"Fazit: Längst überfällig und sehr gut gemacht."
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